Recap Barcamp Flensburg 2016

Das fbcamp in Hamburg ist noch nicht lange her und schon ging es für mich am letzten Freitag (15.04.16) zum ersten Barcamp in Flensburg. Leider habe ich es aus privaten Gründen dieses Mal nur zum ersten Tag geschafft, der sich aber gelohnt hat. Zuerst ein ganz großes Lob an die gesamte Orga. Ich habe schon ein paar Barcamps und andere Events hinter mir und kann sagen, dass man keinen Moment gemerkt hat, dass es das erste Mal war. Die gesamte Organisation war super: Egal, ob T-Shirts, das wirklich sehr leckere Essen (Frühstück, Quiche, Salat und Suppe zum Mittag, Donuts und Grillen am Abend) oder die Session-Planung.

Punkte hat bei mir die Eröffnung der Veranstaltung auf Plattdeutsch gesammelt, so sorgt man für das passende Lokalkolorit und es waren die meisten Teilnehmer tatsächlich aus Flensburg und Umgebung, auch wenn ich an dieser Stelle alle aus unserer kleinen Kieler Fraktion herzlich Grüße. Neben vielen netten Gesprächen mit alten Bekannten, habe ich auch wieder viele interessante neue Kontakte geknüpft und kann Barcamps weiterhin nur für die offene Art zum Netzwerken loben. Kein „Sie“, keine steife Bekleidung, einfach eine tolle Atmosphäre.

Sessions

Wie immer will ich auch ein paar knappe Eindrücke von den Sessions liefern, die ich besucht habe. Den Auftakt machte bei mir die Session von Stefan Stengel zum Thema Lean-Startup, die dann doch ihren Schwerpunkt weniger im Modell als in der Arbeit des entsprechenden Accelerators fand. Dennoch finde ich einen Einblick in die Welt der Startups immer nett, werde aber wohl doch nochmal das Buch „Lean Startup“ selber lesen müssen. Das schlanke Vorgehen mit dem klaren Ziel, nach wenigen Monaten konkrete Ergebnisse, Rückmeldungen und auch einen der ersten Prototype zu besitzen, gefällt mir. Lieber schnell scheitern und daraus lernen, als lange im stillen Kämmerlein sitzen.

Session 2 war auf das Thema Content-Marketing im Bereich B2B fokussiert und auch wenn man merkte, dass Christine Stumpf weiß wovon sie spricht, war vieles für mich nicht neu. Für die anderen Teilnehmer schien es mir aber zu passen.  Die genannten Punkte waren richtig, aber ich hatte auf ein paar spannende Insights gewartet. Dafür gab es reichlich Statistiken und Zahlen zur Bedeutung des Content Marketing, wobei mich besonders die Zahl der Suchanfragen vor einer Entscheidung fasziniert.

Nach der Mittagspause war ich dann selbst dran und ich hoffe die Teilnehmer haben beim Thema „Der Nutzen von nutzlosem Wissen“ was mitgenommen. Mit einer Catchy Headline, Tierbildern und nutzlosem Wissen war ich, glaube, ich gut unterwegs und natürlich kam auch das Thema Marketing und Kampagnen-Planung nicht zu kurz. Mal schauen, ob ich daraus noch einen Blogpost mache. Danke an Carola Fichtner für die super sketchnotes. Gibt vielleicht schon einen kleinen Einblick.

Die nächste Session zum Thema Bloggen wurde in kleiner Runde schnell zu einer interessanten Diskussion, besonders über die Möglichkeiten mit einem Blog Geld zu verdienen.  Immer gut für mich zu verstehen, was die Blogger und anderen Influencer umtreibt. Am Ende herrschte, denke ich, Einigkeit, dass man durchaus Geld nehmen und verdienen kann, die meisten davon aber nicht leben können. Man sollte vielmehr beim bloggen Lust am Thema und Schreiben haben. Die Reichweite ist eben manchmal auch vom Glück getrieben. Ein gutes Beispiel war eine Mode-Bloggerin, die ihren Boost erst mit Shopping Queen erhalten hat. Die Debatte über den Umgang mit Produktproben fand ich anregend, wobei ich weiterhin denke, dass man mit Influencer spannender Möglichkeiten der Zusammenarbeit finden kann, wenn man nicht nur Produkte zum Testen sendet.

Nach der Session dauert der Austausch dann so lange, dass ich es in keine weitere geschafft habe. Das offene Networking und Kickern zum Abschluss war dann natürlich genauso willkommen und auch die Flurgespräche sind immer lohnend.

Ich habe wieder einige neue Kontakte geknüpft, die ich in Zukunft ausbauen werde. Schleswig-Holstein ist klein und ich bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei.

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